Das war das Places _ VR Festival 2021!

Vom 16. bis 18. September präsentierte sich die Bochumer Straße in Gelsenkirchen bereits zum dritten Mal als Zentrum für die deutsche und internationale VR-Szene. Die große Bandbreite der Anwendungen hat dabei gezeigt, dass VR & AR immer mehr Einzug in unser alltägliches Leben halten. An die 6.000 Besucher*innen online und vor Ort erlebten Extended-Reality-Anwendungen aus den unterschiedlichsten Bereichen und spannende Speaker & Online-Shows:

Gleich am ersten Abend des Places _ VR Festivals wurde deutlich, worum es im Bereich der Extended Reality geht: Innovation. Das stellten die Teilnehmer des Places _ Startup Pitch eindrucksvoll unter Beweis und zeigten mit ihren Ideen, dass eine erfolgreiche Umsetzung von XR-Technologien kreativen Unternehmergeist erfordert. Das Bochumer Startup “Digifactura” konnte am Ende die Jury mit einer Anwendung für Museen, die Kunstgegenständen räumlich darstellt, überzeugen. Nach der Preisverleihung blieb auch für die übrigen Startups Zeit zum Austausch und Netzwerken bei bester Festivalstimmung im Hof des Festivalzentrums, das auch in den kommenden Tagen Dreh- und Angelpunkt des Places _ VR Festivals blieb.

Nicht nur der Places _ Startup Pitch hat gezeigt, welch bedeutende Rolle VR und AR in der Kunst spielen. Im “KauVR” konnte sich die immersive Kunst in einem ehemaligen Supermarkt auf mehr als 540qm frei entfalten und die Besucher*innen mit Anwendungen von internationalen Künstler*innen in virtuelle Kunst-Welten abtauchen lassen.
Auch außerhalb des Supermarktes wurde die Bochumer Straße zum Ausstellungsraum: Mit dem “Artificial Museum” des Wiener Künstlerkollektivs “Immersive Insiders” konnten die Festival-Besucher*innen entlang der Bochumer Straße beeindruckende AR-Kunstwerke entdecken, die auch über das Places _ VR Festival 2021 erhalten bleiben werden.

Kunst im ehemaligen Supermarkt. Foto: Ole-Kristian Heyer

Augmented Reality blieb auch über die Kunst hinaus ein steter Begleiter während des Festivals. So war es möglich, im Rahmen des Projekts “imagine green urban futures” von lala.ruhr, dem Startup cityscaper und der E.ON Stiftung seine eigene, grüne Zukunftsvision der Bochumer Straße zu gestalten. Doch auch ein Blick in die Vergangenheit war möglich: Mit SpotAR konnten die Besucher*innen eine alte Gelsenkirchener Straßenbahn durch ihr Smartphone erkunden.

24 Stunden Schlafentzug für einen VR-Prototypen: Das haben die Teilnehmenden des Places _ VR Hackathon hinter sich. In den Arkaden des Wissenschaftsparks arbeiteten vier Teams unter Hochdruck daran, einen funktionierenden VR-Prototypen zum Thema Cyber-Sicherheit zu entwickeln. Dass das Places _ VR Festival auch international in der VR Szene eine wichtige Rolle spielt, wurde hier wieder deutlich: Naoufal Dahouli nahm knapp 1500 km aus Barcelona auf sich, um am Places _ Hackathon teilzunehmen.
Nach 24 Stunden hatten alle Teams einen funktionierenden VR-Prototypen erstellt und bei der späteren Preisverleihung überdeckte die strahlende Freude der Teilnehmenden dabei so manche Augenringe.
Der Wissenschaftspark blieb das Zentrum der Innovationskraft: In der Tiefgarage stellten Hochschulen aus ganz Deutschland im Rahmen des DIVR Science Award ihre neuesten VR- und AR-Projekte aus, die von einer Experten-Jury bewertet wurden. Auch interessierte Besucher*innen konnten die Anwendungen aus Bereichen wie Medizin, Kunst und Bildung ausprobieren.

Volle Konzentration beim 24-Stunden-Hackathon. Foto: Ole-Kristian Heyer
21 Hochschulteams stellten in der Tiefgarage ihre Projekte vor. Foto: Ole-Kristian Heyer

Doch nicht nur die Anwendungen standen beim Places _ VR Festival im Mittelpunkt: Auf der gut besuchten Places _ Stage oder bei den Panels im Livestream aus dem Places _ Studio gaben unsere Speaker bei Vorträgen und Talks spannende Business Insights und Hintergründe zu aktuellen Themen aus der VR-Szene. Wer hier zugehört hat, ist jetzt in Sachen XR auf dem Laufenden!

Foto: Ole-Kristian Heyer

Wir stellen fest: Das Places _ VR Festival war ein voller Erfolg und trägt als #1 VR Festival einen großen Teil dazu bei, dass XR-Technologien in der breiten Öffentlichkeit immer mehr wahrgenommen werden. Dabei steht neben allen virtuellen Welten während des gesamten Festivals auch der persönliche Austausch stets im Mittelpunkt. Das wurde am letzten Abend wieder deutlich, bei dem bei bester Festivalstimmung im Hof des Festival-Zentrums Zeit zum Kennenlernen, Austauschen und Netzwerken blieb.

Foto: Ole-Kristian Heyer