XR News – 02.07.2021

Hier gibt es alle zwei Wochen eine kurze Übersicht über die wichtigsten News rund um VR und AR.

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Facebook setzt auf VR-Werbung

Das Oculus-Update v30 bringt ein neues Feature mit sich. Das Unternehmen testet jetzt Anzeigen in ausgewählten VR-Apps. Bisher ist die Werbung nur im Spiel “Blaston” von Resolution Games zu sehen. Auf Werbetafeln in der Spielwelt erscheinen nun echte Anzeigen und mit denen können die Spielerinnen und Spieler sogar interagieren. Wer auf die Fläche klickt, erhält weitere Informationen oder kann diese auch ausblenden.
Die Anzeigen sollen in erster Linie VR-Entwicklern zugute kommen und zum Wachstum des Oculus-Ökosystems beitragen, aber natürlich verdient auch Facebook daran mit. Zeitnah sollen die Anzeigen in weitere Anwendungen integriert werden.

Niantic arbeitet an neuem AR-Spiel

Pokémon Go, aber ohne Pokémon. So lassen sich die neuen Pläne des Entwicklerstudios Niantic zusammenfassen. Gemeinsam mit den Partnern und Spielzeugherstellern Hasbro und Tomy will die US-Firma ein neues AR-Spiel veröffentlichen: Transformers: Heavy Metal.
Die Aufgabe der Spieler besteht darin gegen die Decepticons zu kämpfen und das entweder alleine oder gemeinsam mit Freunden. Dabei kommt die gleiche AR-Technologie wie bei Pokémon Go zum Einsatz. Nach Angaben von Niantic soll das Spiel noch dieses Jahr erscheinen.

Neue Datenhandschuhe

Für möglichst realistische immersive Darstellung ist das Handling der Eingabe entscheidend. Entweder werden die Controller durch Datenhandschuhe ersetzt oder Tracker werden an bestimmten Gegenständen befestigt. Datenhandschuhe können aber vielfältiger eingesetzt werden, da sie zum Beispiel Vibration erzeugen. Darum bringt Manus eine neue Generation seiner Datenhandschuhe heraus: Die Prime X-Serie. Die Serie besteht aus zwei Datenhandschuhen, die unterschiedlichen Anwendungsszenarien dienen. So ist sowohl präzises Motion Capturing, als auch die Nutzung für VR-Simulationen möglich. Die Handschuhe sind mit den meisten VR-Brillen kompatibel, aber preislich nicht auf den Endverbraucher ausgelegt. Ein Paar kostet stolze 3.990 Euro, beinhaltet dafür aber zumindest eine unbefristete Lizenz für die Motion Capturing-Software oder regelmäßige Updates.

Bild: Manus