DIVR
Science Award

DIVR Science Award

Gerade in der Forschung und an Hochschulen entwickelt sich in Sachen Extended Reality das Potential dieser Technologien rasend schnell. Hier schlägt der Puls der Zeit in Sachen VR und AR. Für die Verleihung des DIVR Science Award ist das Deutsche Institut für Virtual Reality (DIVR) alljährlich auf der Suche nach den innovativsten Anwendungen und Konzepten deutscher Hochschule.

2020 werden 3 Preise und ein Sonderpreise verliehen:
– best concent
– best tech
– best impact
– Sonderpreis “Gamechanger”

Im Rahmen des Places _ VR Festivals findet vom 20. – 22.08. die Präsentation der Projekte sowie die Preisverleihung des DIVR-Award statt. Sowohl die Awardverleihung als auch das Festival werden in jedem Fall im August stattfinden auch falls ein persönliches Zusammenkommen auf Grund der aktuellen Situation nicht möglich ist.

Shortlist

Nominiert für die Kategorie “best concept”

VR Experience

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Virtuelles Verhandlungstraining -Beat the Bot

Hochschule Neu-Ulm
Wirtschaftswissenschaften
Kompetenzzentrum für Wachstums- und Vertriebsstrategien

KurationsSimulator

Universität Kassel
Kunstwissenschaft

Ether Sense Mixed Reality

Fachhochschule Bielefeld
Fachbereich Gestaltung

Heb@AR: Augmented Reality Training für Hebammen

Hochschule Emden/Leer

Accident of a Timetraveler

Fachhochschule Dortmund,
Forschungsprojekt storyLab kiU

Nominiert für die Kategorie “best impact”

Virtual Energy Hero

ZHAW School of Engineering

ANTARES

Universität Siegen
Lebenswissenschaftliche Fakultät
Professur medizinische Informatik und Mikrosystementwurf

Change by VR

Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Fakultät für Humanwissenschaften und Fakultät für Mathematik und Informatik

Beyond Exhibition

Hochschule Mainz, Fachbereich Gestaltung, Studiengang Zeitbasierte Medien

Visualisierung und Erkundung postindustrieller Ruhrgebiets-Standorte

Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Geowissenschaften

aVRika

Westfälische Hochschule Gelsenkirchen,
Fachbereich Informatik und Kommunikation

Virtual Reality Eye Tracking in der Parkinsonforschung

Fachhochschule Kiel,
Medien und Bauwesen, Medien

Nominiert für die Kategorie “best tech”

Plenoxis & ALL-Chemie

Hochschule Merseburg
FB Ingenieur- und Naturwissenschaften / IMVIR

Madrague de Giens

Hochschule Mainz
Fachbereich Gestaltung

Pingunauten Trainer

Universität Duisburg-Essen

Visual Cues

Westfälische Hochschule
Fachbereich: Informatik und Kommunikation

VR-Lackierwerkstatt

Universität Potsdam
Lehrstuhl für Komplexe Multimediale Anwendungsarchitekturen

Augmented Reality Content Management System

Ruhr-Universität Bochum
Maschinenbau / Digital Engineering

Jurymitglieder

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Susanne Ahmadseresht

@VRHamburg

Susanne Ahmadseresht arbeitet als Projektentwicklerin bei der VR-Produktionsfirma VRTUAL X und ist stellvertretende Vorsitzende von NextReality Hamburg e.V., einem Verein zur Stärkung Hamburgs als innovativen Standort zu den Zukunftsthemen.

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Rahel Demant

@RahelDemant

Rahel Demants Mission ist es, Virtual Reality zu demokratisieren. Mit VR First co-gründete sie ein Konsortium führender Tech-Unternehmen, das Hackathons, Konferenzen und Bildungseinrichtungen weltweit unterstützt. Ihr drittes Unternehmen, XR Bootcamp ist weltweit das erste Bootcamp, das Teilnehmern zu Extended Reality Programmierer*innen ausbildet.

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Tim Mittelstaedt

@timmittelstaedt

Tim Mittelstaedt ist Gründer von timmersive mit Sitz in Hannover und Berlin. Neben seiner Tätigkeit als Lehrbeauftrager für Virtual Reality Marketing treibt er als Koordinator für Digitalisierung bei der Region Hannover und Co-Organisator der HANNOVR Konferenz Projekte der niedersächsischen VR-Szene voran.

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Lukas Best

Lukas Best ist Geschäftsführender Gesellschafter bei Streamdust.tv UG. Nach ersten Karriereschritten beim klassischen Fernsehen gründete er die Livestreaming-Plattform, die sich auf die Monetarisierung via Pay-per-View von Livestreams und Video-Content spezialisiert hat. Seit Anfang 2019 ist er Geschäftsführer des EDFVR (Erster Deutscher Fachverband für Virtual Reality).

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Markus Rall

@MarkusRall

Markus Rall gründete 2008 in Dortmund das VR-Unternehmen viality, mit dem er VR-Lösungen für Unternehmen vom Mittelständler bis zum DAX-Konzern anbietet. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des DIVR.

FAQ

Wer kann mitmachen?

Bewerben können sich Einzelpersonen oder Teams aus dem Umfeld einer Hochschule (Universität, FH, private Hochschule). Das kann beispielsweise das VR-Labor eines Lehrstuhl sein, ebenso gut eine Lerngruppe aus Studierenden oder ein Start-Up, das gerade seine Ausgründung aus der Hochschule vorbereitet. Entscheidend ist hier der Anspruch, sich wissenschaftlich mit dem Thema Extended Reality auseinanderzusetzen. Es ist keine Voraussetzung, das alles Teammitglieder an einer Hochschule eingeschrieben sind.

Welche Projekte können eingereicht werden?

Von Interesse sind alle Projekte, die sich mit VR, AR, XR, MR oder Mischformen beschäftigen. Voraussetzung ist, dass die Anwendung bzw. die Hardware Headset-basiert ist oder auf einem Headset ausgespielt werden kann. Marktreife Produkte sind ebenso erlaubt, wie experimentelle Prototypen. Letztere sind ausdrücklich erwünscht, wichtig ist hier, dass sie im Sinne eines „proof of concept” für Dritte testbar sind.
Erwünscht sind ein hohes Maß an Immersion und/oder Interaktion. Reine 360°-Videos ohne Interaktionsmöglichkeiten sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Was tun, wenn ich mir unsicher bin, ob mein Projekt alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt?

Grundsätzlich gilt: eine Bewerbung ergibt immer Sinn! Selbst wenn du Zweifel hast, ob das Projekt alle Voraussetzungen erfüllt. Sollte die Jury das Projekt nicht für die Shortlist nominieren, finden wir eine attraktive Präsentationsmöglichkeit für dich im Rahmen des Places _ Festivals.

Kann ich Projekt ein zweites Mal einreichen, auch wenn ich damit schon am Wettbewerb im letzten Jahr teilgenommen habe?

Eine erneute Teilnahme mit dem gleichen bzw. erweiterten oder überarbeiteten Projekt ist natürlich möglich. Wir freuen uns dich wieder mit dabei zu haben!

Wie laufen Nominierung und Bewertung der Projekte ab?

Zunächst werden alle Bewerbungen auf Vollständigkeit geprüft. Nach Abschluss der Bewerbungsfrist (am 04. Mai) erstellt die Nominierungs-Jury (Fachleute des DIVR und des Places _ VR Festivals) eine shortlist der besten Beiträge. Die besten Wettbewerbsbeiträge (shortlist) erhalten die Möglichkeit ihre Anwendungen im Rahmen des Places _ Virtual Reality Festivals (Fr, 21. & Sa, 22.08.2020) der Fachjury und einem großen Publikum zu präsentieren. Dazu wird den Teams kostenlos eine Ausstellungsfläche im Wissenschaftspark Gelsenkirchen zur Verfügung gestellt (inkl. Strom und Internet). Technik, An- und Abreise, Auf- und Abbau sowie Personal organisieren die Teams selbstständig.  Alle Wettbewerbsbeiträge müssen am Fr, 21.08.2020 für die Fachjury zugänglich und testbar sein, nur dann haben die Projekte die Chance ausgezeichnet zu werden.

In welchen Kategorien werden Preise vergeben?
  • best concept
    Ausgezeichnet wird der innovativste Ansatz, der kreativste Einsatz von Extended Reality oder das spannendste Experiment im Wettbewerb. Im Vordergrund der Bewertung steht hier die beste gedankliche Leistung.
  • best impact
    Der Preis wird dem Projekt verliehen, in dem das größte Potential steckt, gesellschaftlichen Wandel anzustoßen oder zu beschleunigen. Welches Projekt hat die größte soziale, wirtschaftliche, ökologische oder wissenschaftliche Relevanz? Prototypen müssen dieses Potenzial bereits nachvollziehbar machen.
  • best tech
    Ausgezeichnet wird die Anwendungen bzw. das Produkt, das durch eine überzeugende Realisierung heraussticht. Die Jury sucht nach dem Besonderen in der Umsetzung, denkbar sind: sehr gute technische Qualität, hoher technologischer Innovationsgrad, einzigartige Ästhetik, ressourcen-schonende Ausführung u.v.a.m.
  • Sonderpreis „Gamechanger”
    Der Sonderpreis wird an Projekte vergeben, denen die Jury das Potential zuschreibt, in einem bestimmten Segment grundlegende Veränderungen herbeiführen zu können. Der Sonderpreis wird nur vergeben, wenn es entsprechend herausragende Wettbewerbsbeiträge gibt.

Die öffentliche Siegerehrung findet zum Abschluss des Places _ VR Festivals am Samstag Abend, 22.08.2020 in würdigem Rahmen statt.

Die Bewerber*innen legen nicht fest, für welche Kategorie sie sich bewerben. Eine Bewerbung gilt automatisch für alle hier genannten Preise. 

Warum mitmachen, was gibt es zu gewinnen?

Die Gewinner in den vier Kategorien best concept, best impact, best tech und Sonderpreis “Gamechanger” werden mit einer von einem Künstler eigens für den DIVR Science Award gestalteten Trophäe ausgezeichnet. Ein Preisgeld wird nicht ausgeschüttet. Die Gewinner-Teams erhalten weitere Sachpreise gesponsert von der Volksbank Ruhr-Mitte.
Durch die Teilnahme am DIVR Science Award erhältst du zudem die Möglichkeit dich mit anderen Universitäten, Fachleuten und Unternehmern auszutauschen und zu vernetzen. Außerdem bieten wir dir und deinem Projekt eine kostenlose Präsentationsmöglichkeit.

Was passiert, wenn der DIVR Science Award am 21. und 22. August aufgrund von Corona-Maßnahmen nicht wie geplant als Präsenzveranstaltung in Gelsenkirchen durchgeführt werden kann?

Trotz der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird der Preis auch in diesem Jahr definitiv verliehen. Die besten Forschungsprojekte werden den begehrten DIVR Science Award am 21. und 22. August beim Places _ Virtual Reality Festival bekommen. Auch dieses wird auf jeden Fall in entsprechender Form stattfinden.

“Ein idealer Realitätscheck für meinen Prototypen!”

Wie Eike Langbehn vom Award-Gewinner zum Start-Up-Gründer wurde

2019 gewann Dr. Eike Langbehn mit seiner Demo “SpaceWalk” den DIVR Science Award in der Kategorie “best concept”. In diesem Jahr ist er mit seinem Startup “Curvature Games” für den StartUp-Pitch des Places _ VR Festivals nominiert. Wir haben mit ihm gesprochen und gefragt wie er den DIVR Science Award erlebt hat und was danach passierte.

DIVR

Das DIVR ist ein auf nationaler Ebene agierender, gemeinnütziger Verein, der sich mit den Chancen und Risiken von XR Technologien (Virtual Reality, Augmented Reality, Mischformen) auseinandersetzt. Wir initiieren Foren und setzen auf diesen Impulse, um die verantwortungsvolle Implementierung von XR-Tech in der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft zu gewährleisten. Zudem agieren wir als Kurator von Wissen rund um das Themenfeld und stellen dieses zur Verfügung.

Die Volksbank Ruhr-Mitte unterstützt den DIVR Science Award mit Sachpreisen in allen Kategorien

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